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R.E.Dick Kreuzweg mit Bildern


Jesus, du hast uns durch dein Kreuz und Leid erlöst!

 
  • Wir betrachten dein Leiden und Sterben, der du, Jesus, uns erlöst hast. Alles Unheil hast du Überwunden, doch wir stecken noch mitten in einer Welt, mal mehr auf der Seite derer, denen es an nichts fehlt und dann auch wieder bei denen, denen wir nicht helfen können, vielleicht so auch uns selbst. Herr, schlimm ist zuzusehen und nicht helfen zu können, schlimmer ist selber Menschen zu quälen und Unheil zu stiften. Grausam, wo Menschen aus Habgier, Bequemlichkeit oder Eigennutz sich gegen den schwachen Menschen verbünden. So ist dein Leid ein Spiegel für uns. Hilf uns daraus zu lernen. Herr, erbarme dich.
     
  • Vor jeder Station: V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
    A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
     
  • Nach der Station: V: Jesus, wir bitten dich: A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

 
Kreuzweg1 1. Station: Jesus wird zum Tod verurteilt
  • Herr Jesus, wir Menschen bewerten und beurteilen einander. So schätzen wir einander ein. Und wie wir das oft tun. Selbst der Gerechte wird uns nicht gefallen, vor lauter Neid und Eifersucht. Wir sollen nicht urteilen, doch das fällt schwer. Und wir verurteilen in den anderen Menschen auch dich. Öffne stattdessen unseren Blick für das Gute und ermutige uns zu loben und zu danken.

 
2. Station: Jesus nimmt das Kreuz an
  • Herr Jesus, du hast dein Kreuz an und auf dich genommen. Wir wollen oft keine Mühe auf uns nehmen. Ein schwere Krankheit, Schulden, Behinderungen anzunehmen, Leid zu tragen, wer will das denn? Und es ist doch unfreiwillig. Jemanden hängen lassen, Ausbeutung, zu geringer Lohn, Wohlstand und Armut zeigen, dass Leid immer noch von Menschen gemacht wird. Mit einer Krankheit leben, dem Tod ins Auge sehen, die ungerechte Verurteilung und unglücklichen Umstände annehmen und zuende bringen, dazu bestärke, wo es sinnvoll ist. Und wo wir Leid wenden können?
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Kreuzweg3 3. Station: Jesus fällt unter dem Kreuz
  • Herr Jesus, es wurde behauptet, jeder bekomme nur ein Kreuz, das er auch tragen kann. Und warum können manche dann einfach nicht mehr? Es scheint doch bei manchen Menschen schon mal nicht weiterzugehen und es geht auch nicht weiter. Was ist mit denen, die ein Ziel nicht erreichen?

 
4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
  • Herr Jesus, wie Zuhause. Auf dem Weg steht die Mutter und geht nicht vorbei. Keine Klage kommt von ihr oder doch ein Vorwurf an dich. Schuld liegt für Menschen immer auch beim Beschuldigten. Und wenn der Beklagte dann doch unschuldig ist. Zueinander stehen in der Familie. Doch oft finden Eltern und Kinder nicht zueinander, fehlt miteinander und füreinander im gegeneinander.
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Kreuzweg5 5. Station: Jesus wird geholfen, das Kreuz zu tragen
  • Herr Jesus, oft sehen Menschen in Simon von Zyrene einen Helden, weil er dir geholfen hat, das Kreuz zu tragen. Doch unfreiwillig hat er es getan. Unfreiwillig, weil er nicht gütig, sondern vorsichtig war. Nicht aus Liebe zu dir, sondern aus Angst vor den Soldaten und den Römern. Wer die Macht hat, zwingt Menschen unfreiwillig zu tun, was nur dazu dient, größeren Schaden abzuwenden. Das ist dann ein Opfer. Ja Simon opfert sich auf, um nicht selber bestraft zu werden, um zu Leben und für seine Familie. Er tut es nicht für Jesus. Gibt es Regierungen, Mächte, Gesetze, die unterdrücken und Macht mißbrauchen?

 
6. Station: Jesus wird ein Schweißtuch gereicht
  • Herr Jesus, es ist eine Legende mit dieser Veronika. Vielleicht hat es sie nie gegeben. Es gab früher auch kein Mitleid, so wie es in manchen Völkern und Religionen heute kein Mitleid und keine Barmherzigkeit zu geben scheint. Sich zuwenden und trösten. Mutig zu sein im Mitleid und gütig. Veronika ist ein Mensch, wie wir uns Christen wünschen. Es gilt dem Fremden und Verurteilten zu helfen, nicht zu entführen oder sich und andere in die Luft zu sprengen.
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Kreuzweg7 7. Station: Jesus stürzt unter dem Kreuz
  • Herr Jesus, stolpern, sich verletzen, Schmerzen, das alles kommt zusammen und du hast es erfahren. Einen Sterbenden zum Tode Verurteilten auch noch quälen. Lebensverlängernde Maßnahmen, das Sterben erleichtern. Leiden geht oft auch dann noch weiter, wenn jemand bereits meint, an sein Ende gekommen zu sein. Es kommt dann doch noch schlimmer.

 
8. Station: Jesus tröstet die Frauen
  • Herr Jesus, du sahst Frauen am Kreuzweg weinen. Tränen, nicht helfen zu können. Ohnmacht, selber auch ausgeliefert sein und die Angst um die eigenen Kinder. Eltern bestimmen nicht allein, was aus Kindern werden kann, es liegt auch an einer Gesellschaft Menschen Chanzen einzuräumen, damit sie sich entwickeln, Fähigkeiten entfalten können. Wenn junge Menschen, wie Jesus aber geopfert werden. Mangelnde Erziehung opfert die Kinder auch.
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Kreuzweg9 9. Station: Jesus bricht unter dem Kreuz zusammen
  • Herr Jesus, wir Menschen haben eine Menge Reserven und kennen unsere Grenzen kaum. Bis es wirklich mal nicht weiter geht, dauert es lange. Sich weiterschleppen, wenn möglich und wenn alles liegen bleibt. Es gibt sichere Anzeichen, wenn ein Mensch an seine Grenze gekommen ist, und doch achten wir oft nicht darauf. Rechtzeitig helfen und den schweren Weg erleichtern, das sagt sich so leicht. Doch Leistungsdruck schafft auch Überforderungen.

 
10. Station: Jesus wird entblößt
  • Herr Jesus, sie machen mit dir, was sie wollen und nehmen dir weg, was dich geschützt hat. Preisgeben, den Blicken, dem Wetter. Den Verurteilten und Schwachen zu berauben, weil es leicht fällt. Würde fehlt es da nicht dem Beraubten, sondern denen, die eine solche Situation ausnutzen.
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Kreuzweg11 11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt
  • Herr Jesus, den Verurteilten verletzen, Gewalt antun. Brutalität, anderen Schmerzen zufügen, beleidigen, sich das auf Kosten des anderen Menschen erlauben. Anderen die eigene Macht spüren lassen, ärgern, quälen, annageln. Dem der sich nicht mehr wehren kann doch noch die eigene Überlegenheit zeigen und sich selber stark und mächtig fühlen.

 
12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
  • Herr Jesus, du bist gestorben. Erlösung geht über den Tod hinaus. Du hast den Tod nicht besiegt, du hast ihn angenommen und überwunden.
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Kreuzweg13 13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und
  • Herr Jesus, mit den Toten gehen die Menschen oft Roh und rücksichtslos um. Doch dann werden die Toten auch geehrt und dazu gehört der Umgang mit dem leblosen Leib. Maria, deine Mutter hat deinen toten Leib, was übrig war, zurückbekommen. So hatte sie erfahren, Leben zu schenken und zu verlieren.

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14. Station: Jesus wird begraben
  • Herr Jesus, du wurdest begraben. So ist das, wenn Menschen sterben. Wenn sie jung sind und viele Bekannte haben, dann kommen auch viele zur Beerdigung. Begraben, Bestatten, ein Leben zurückgeben in die Hände Gottes, damit er daraus ein neues Leben macht. Ja, was glauben wir denn? Zunächst ist hier die Ungewissheit und hier braucht es Glauben und Vertrauen, für den Gestorbenen selber und für uns selber, die wir ihm ja einmal nachfolgen werden.
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Kreuzweg15 15. Station: Jesus steht von den Toten auf.
  • Herr Jesus, nicht das Leid hast du besiegt, das neue Leben hast du gewonnen. Ein neues Leben im Licht deiner Auferstehung willst du uns schenken, so hilf uns dieses neue Leben anzunehmen, als Erlöste und befreite. Danke Jesus!

 
Abschluß: Ein Lied?
  • Engel, Himmel, heiliger Geist, lebendiges Wasser, Salz der Erde, Licht der Welt, Gott der Vater, Du, Jesus, unser Bruder: Das Geheimnis ist so groß und das, was daraus geworden ist, so wunderbar. Die Liebe, die Hoffnung, Vertrauen, das Schöne und Gute, das von Gott kommt, hat viele Namen, wie Auferstehung, Heilung, Verwöhnen, Frieden und Zufriedenheit. Es ist ein Genuß das Leiden zu überwinden durch das Geschenk der Erlösung: Macht nichts. Wer sich bemüht macht auch Fehler, doch mach weiter. Das hast du gut gemacht. Wer das versteht, der kann auch Zaubern: Ist geschenkt. Ich helfe dir. Ich habe Zeit für dich. Das schaffst du! Befreit sein und herzlich lachen. Einen neuen Anfang schenken.

Schlußanmerkung, ankreuzen.de, wegkreuz.info von R.E.Dick, (c)frei
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